Heutzutage ist es kein Problem mit den Menschen in seiner Umgebung in Kontakt zu bleiben. Dank sozialer Netzwerke wie Facebook oder das neue Google+ kann man sich schnell und unkompliziert austauschen. Vor einigen Jahren noch undenkbar, ist die Kommunikation über das Internet heute unser täglicher Begleiter.
Doch auch schon lange vor dem Internet gab es ein globales Netzwerk, in dem Menschen rund um die Welt miteinander in Kontakt treten konnten – das Usenet. Ende der siebziger Jahre entstand es, in dem drei amerikanische Studenten die Rechner ihrer Universitäten über Telefonleitungen miteinander verbanden. Immer mehr Rechner von anderen Universitäten kamen hinzu, bis schließlich sogar ganz normale Computer mit dabei waren. Heutzutage hat das Usenet Millionen von Nutzern und ist immer noch ein sehr weit verbreitetes Kommunikationsforum.
Das Hauptaugenmerk des Usenets liegt auf dem Diskussionsforum. Die sogenannten Newsgroups dienen dabei als eine Art öffentliches schwarzes Brett. Diese sind für jeden frei zugänglich, somit kann also jeder User sofort mitdiskutieren. Wild fremde Menschen unterhalten sich hier über die verschiedensten Themen. Von Politik, über Sport und Wirtschaft, in den unzähligen Newsgroups sind nahezu alle Themenbereiche vorhanden. Sollte das gewünschte Thema nicht dabei sein, kann man sofort eine neue Diskussionsrunde eröffnen, indem man eine neue Newsgroup eröffnet. Bald danach werden sicherlich die ersten Antworten eintreffen. Desweiteren gibt es noch die Binary Newsgroups, in denen Dateien sehr schnell heruntergeladen werden können.
Trotz der immensen Anzahl an Newsgroups verliert man niemals den Überblick über das Usenet, da es hierarchisch aufgebaut ist. So ist jedes Thema in eine bestimmt Kategorie eingeteilt. Diskussionen über die neuesten Apple Produkte findet man beispielsweise in der Rubrik Computer.
Um Zugang zum Usenet zu erhalten sucht man sich am besten einen professionellen Anbieter, da diese gerade für Einsteiger die einfachste Handhabung bieten. Desweiteren hat man nur mit diesen Zugriff auf die binären Dateien. Die Angebote der Provider schwanken in Sachen Preis und Downloadvolumen, weshalb man sich vorher genau überlegen sollte, für welchen man sich entscheidet. Da viele Provider eine kostenlose Testphase anbieten, kann man sich diese bedenkenlos anschauen.