Heutige Computersysteme sind anfällig für Fehler durch Hard- oder Softwaredefekte und schädliche Software. An Lösungen für dieses Dilemma wird intensiv geforscht, wobei schon beachtliche Erfolge erzielt worden sind. In einigen teuren Spezialrechnern für Hightech-Maschinen kommen bereits bedeutende Neuerungen zum Einsatz.
Flugzeuge, Krankenhäuser, Kraftwerke und viele weitere Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind darauf angewiesen, dass ihre Computer reibungslos funktionieren. Falls wichtige Rechner ausfallen muss man auf eine Reserve ausweichen, was hohe Kosten verursacht. Einen interessanten Ansatz für die Entwicklung von Computern mit der Fähigkeit zur Selbstheilung verfolgt das University College London UCL: ‘Systemisch’ arbeitende Rechner sollen ihre Aufgaben mit einem Verbund aus kleinen Prozessoren lösen anstatt mit einen zentralen Großprozessor. Jede Einheit speichert eine Kopie der aktuellen Aufgabe. Von Viren infizierte Prozessoren können mit der Kopie eines anderen ‘geheilt’ werden. Das dänische Unternehmen Biomicore arbeitet an Rechenkernen, deren Chips alle mit einer sog. eDNA ausgestattet sind, welche jedem einzelnen anweist was er zu tun hat.
Googlemail, Dropbox und Co. geraten in Anbetracht des Umfangs der Infomationen, die hier zur Verfügung stehen, immer stärker in das Visier der Geheimdienste und Sicherheitsinstitutionen. Dies machte Andrew Weissmann, der General Counsel des FBI, auf einer Rede bei der amerikanischen Rechtsanwaltvereinigung zum Thema “