18. June 2013

Sich selbst heilende Computer

Heutige Computersysteme sind anfällig für Fehler durch Hard- oder Softwaredefekte und schädliche Software. An Lösungen für dieses Dilemma wird intensiv geforscht, wobei schon beachtliche Erfolge erzielt worden sind. In einigen teuren Spezialrechnern für Hightech-Maschinen kommen bereits bedeutende Neuerungen zum Einsatz.

ApothekeFlugzeuge, Krankenhäuser, Kraftwerke und viele weitere Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind darauf angewiesen, dass ihre Computer reibungslos funktionieren. Falls wichtige Rechner ausfallen muss man auf eine Reserve ausweichen, was hohe Kosten verursacht. Einen interessanten Ansatz für die Entwicklung von Computern mit der Fähigkeit zur Selbstheilung verfolgt das University College London UCL: ‘Systemisch’ arbeitende Rechner sollen ihre Aufgaben mit einem Verbund aus kleinen Prozessoren lösen anstatt mit einen zentralen Großprozessor. Jede Einheit speichert eine Kopie der aktuellen Aufgabe. Von Viren infizierte Prozessoren können mit der Kopie eines anderen ‘geheilt’ werden. Das dänische Unternehmen Biomicore arbeitet an Rechenkernen, deren Chips alle mit einer sog. eDNA ausgestattet sind, welche jedem einzelnen anweist was er zu tun hat.

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Privatssphäre adé? FBI will stärker Gmail & Co. überwachen

DonkeyhoteyGooglemail, Dropbox und Co. geraten in Anbetracht des Umfangs der Infomationen, die hier zur Verfügung stehen, immer stärker in das Visier der Geheimdienste und Sicherheitsinstitutionen. Dies machte Andrew Weissmann, der General Counsel des FBI, auf einer Rede bei der amerikanischen Rechtsanwaltvereinigung zum Thema “New Technologies, National Securities and the Law” deutlich. Im Rahmen dieser Rede verdeutlichte Weissmann, was das FBI in den nächsten Jahren auf dem Gebiet dieser Technologien plant.

Als Top-Priorität nannte er dabei die Echtzeit-Überwachung von Diensten wie Gmail und Co. als das große Ziel des FBI in diesem Jahr. Vor allem Instant-Messaging bereitet dem Geheimdienst noch immer große Schwierigkeiten in der Überwachung, weswegen das FBI hierin seine Fähigkeiten verbessern möchte. Dies hat die Netzgemeinde beunruhigt und auch Anbieter wie Google selbst sind über solche Ziele alles andere als erfreut, denn diese Dienste leben zum Teil davon, dass sie Anonymität und Sicherheit gewährleisten.

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Computertechnik im Haushalt

Während PCs und Notebooks immer kleiner und dabei leistungsfähiger bleiben, und sich zudem durch immer bessere Bildschirme und Software auszeichnen, hält Computertechnik langsam aber sicher auch im alltäglichen Haushaltsgeschehen Einzug.

Ein Beispiel sind kleine handliche Boxen mit Temperatur- und Beschleunigungssensoren sowie einer W-LAN Verbindung. In Kombination mit einer Web-Applikation können diese den Hausherren jederzeit über steigende Temperaturen oder auffällige Bewegungen im Haus informieren. Es gibt sogar bereits Open Source Projekte, die zudem auch über eine Webcam verfügen. Derartige Boxen existieren in zahlreichen Ausfertigungen, zum Beispiel auch als Messgerät am Aquarium. Die zentrale Steuerung von Heizung, Rollläden, technischen Geräten und weiteren Parametern des Haushalts per Internet ist schon seit Jahren Realität. Wände mit integrierten ultradünnen Displays können je nach Bedarf verschiedene Muster zeigen.

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Den PC mit Druckluft reinigen

Im Inneren eines PC-Towers lagern sich früher oder später dicke Staubschichten ab. Ab und an sollte man diesen daher aufschrauben, und den Staub mit einer eigens für die Reinigung von elektronischen Geräten und EDV-Maschinen konzipierten Druckluft-Sprühdose zu reinigen. Anschließend verschleißt der PC langsamer, verbraucht weniger Strom und entwickelt weniger störende Betriebsgeräusche.

Der Grund dafür, dass soviel Staub in den PC gelangt, sind die von den Kühlventilatoren ausgelösten Luftströmungen. Lagert sich eine gewisse Menge Staub im Computer ab, wirkt sich dies wärmedämmend aus, und somit dem Effekt der Kühler entgegen. Eine für PCs geeignete Dose mit 400 ml Druckluft kostet um die zehn Euro. Bevor man seinen Computer zum Reinigen öffnet, sollte dieser stets gut ausgekühlt sein. Eine weitere Sicherheitsmaßnahme: Vor der Reinigung sollte man den Computer auf jeden Fall vom Netz nehmen und alle Gerätekabel entfernen. Druckgas-Mischungen, in denen brennbare Gase wie Butan enthalten sind, dürfen natürlich nicht zur Reinigung spannungsführender Anschlüsse oder heißer Gegenstände benutzt werden.

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iOS 6

Pünktlich zum Marktstart des iPhone 5 hat Apple auch die neue Version seines Betriebssystems iOS 5 veröffentlicht. Zu den wichtigen Neuerungen in iOS 6 zählt der von Apple entwickelte Kartendienst, welcher auf Kartenmaterial von TomTom basiert und Google Maps ersetzt.

Eines seiner Merkmale ist, dass nunmehr auch aktuelle Verkehrsinformationen über Baustellen und Staus integriert werden. Zudem kann man sich wie bei einem Navigationsgerät anhand von gesprochenen Mitteilungen leiten lassen. Der Sprachdienst Siri ist um zahlreiche Optionen erweitert worden, beispielsweise können nun Apps und Statusmeldungen von sozialen Netzwerken mittels Spracherkennung aufgerufen werden. Das neue iOS 6 schließt mehr als 200 Sicherheitslücken, unter anderem können nun keine gefälschten SMS mehr verschickt werden. Auch das Mail-Programm und der Safari Browser sind verbessert worden. Über die iCloud können ausgewählte Fotos nun direkt mit ausgewählten Personen geteilt werden. ‘FaceTime’ ermöglicht Bildtelefon über Mobilfunknetze. Die praktische ‘Nicht stören’ Funktion informiert Anrufer darüber, dass man gerade keine Zeit hat. Durch eine einfache Handbewegung erstellt die Kamera des iPhone und des iPod touch Panoramaaufnahmen.

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Der neue Datenspeicher der NSA

In einer Salzwüste im US-amerikanischen Bundesstaat Utah entsteht im Auftrag der National Security Agency, welcher seit dem in der Folge der 9/11 Tragödie beschlossenen Homeland Security Act nahezu unbegrenzte Freiheiten zustehen, ein gigantischer Datenspeicher. Gespeichert werden sollen unter anderem E-Mail Korrespondenzen und Google-Sucheingaben.

Auch Telefonate, Navigationsdaten und Finanztransaktionen und vieles mehr soll zukünftig in der zwei Milliarden teuren Anlage archiviert werden. Somit ergeben sich Datenmengen, die sich nur noch in Yottabytes, also Billiarden von Gigabytes angeben lassen. Für die Analyse dieser gewaltigen Datenmengen benötigt der Geheimdienst, der aufgrund seiner rigiden Geheimhaltungspolitik mit Ironie auch als N(o) S(uch) A(gency) bezeichnet wird, einige Supercomputer, diese sollen 2018 einsatzbereit sein. Das neue technische Meisterwerk der NSA darf dann für sich in Anspruch nehmen, die modernste Spionageanlage weltweit zu sein. Aber auch in China und anderen Staaten entstehen gigantische Datenarchive mit dem Ziel einer umfassenden Kontrolle bzw. Überwachung der Kommunikation.

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Jugendschutz in Online-Spielen

Für die meisten Jugendlichen ist es heutzutage ein selbstverständlicher Teil ihres Lebensstils, im Internet mit ihren Altersgenossen Kontakt zu halten, einzukaufen oder zu spielen. Für Eltern kann es da oft eine schwierige Aufgabe sein, den eigenen Nachwuchs nicht unter Dauerkontrolle zu halten, aber trotzdem auf dem Stand der Dinge zu bleiben, um abschätzen zu können, welchen Inhalten sich ihre Kinder aussetzen.

Für Spiele, welche über die klassischen Vertriebswege in den Handel kommen, hat sich die Bewertung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) bewährt, da diese von den Spieleherstellern und -vertreibern unterstützt wird, aber auch unter den Verbrauchern ein großes Vertrauen genießt, zumal die Vergabe der Kennzeichen durch staatliche Vertreter legitimiert werden muss. [Read more...]

Lebensdauer der Hardware optimieren

Jeder kennt dieses weit verbreitete Phänomen: Das Handy oder die externe Festplatte ist gerade erst ein halbes Jahr alt und gibt schon den Geist auf. Man könnte meinen, die Hersteller bauen absichtlich kurzlebige Hardware, um die Absatzzahlen zu erhöhen. Mit den folgenden einfachen Ratschlägen könnt ihr aber die Lebensdauer der Komponenten erhöhen.

Werfen wir mal unser Hauptaugenmerk auf den PC und seine Hardware:

  1. Mindestens einmal im Jahr das Gehäuse öffnen und reinigen. Dazu besonders auf die Lüfter und die Rippen der Kühler achten. Hier setzt sich der meiste Staub ab.

  2. Nutzt den Standby-Modus, wenn ihr den PC längere Zeit verlasst, ihn aber nicht komplett ausschalten wollt.

  3. Nutzt ebenso die angebotenen Stromspar-Techniken. Diese wurden nicht umsonst entwickelt :-)

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Viren, Trojaner und Würmer – Alles Schädlinge und trotzdem gibt es einen Unterschied

Leider muss ich immer wieder in Fachgesprächen feststellen, dass viele Leute nicht wissen, wovon sie reden. In einem der jüngsten Fälle ging es um Computerschädlinge. Für alle, die sich nicht richtig auskennen und sich nicht mangels Fachwissen blamieren möchten, erkläre ich in diesem Beitrag die Unterschiede zwischen den einzelnen Schädlingsarten, die sich so im World Wide Web tummeln.

  • Viren:

Technisch gesehen infiziert ein Virus eine Datei. Er hängt sich also an eine Datei dran oder bettet sich in diese ein. Für gewöhnlich infizieren sie Programmdateien oder Dokumente. Von diesen Dateien aus können sie sich replizieren und Schäden anrichten. Im Gegensatz zu Würmern können Viren nicht von alleine funktionieren (außer dass sie eine Datei infizieren). Sie müssen als Datei ausgeführt werden, damit der Schadcode aktiv wird. [Read more...]

Wie eine Firewall funktioniert Teil 2

Im letzten Beitrag habe ich versucht, die Funktionsweise der Hardware-Firewall zu verdeutlichen. An dieser Stelle möchte ich das Thema wieder aufgreifen und über Software-Firewalls schreiben, um offene Fragen auszuschließen.

Zuallererst möchte ich verdeutlichen, dass es immer besser ist, eine Firewall zu haben. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Firewallarten ist, dass eine ein externes Gerät ist und auf seiner eigenen Hardware läuft (z.B. auf einem Router). Die Software-Firewall läuft dagegen auf eurem PC. Das ist ein Nachteil, weil die Firewall eine weitere Anwendung ist, die auf eurem PC läuft und ihn somit verlangsamen kann. Das wird sich gerade auf älteren Geräten bemerkbar machen.

Vom Prinzip her funktioniert die Software-Firewall genauso, wie sein Gegenstück, bis auf die Tatsache, dass sie nicht mit Adressen arbeitet (wie z.B. NAT oder DHCP).

Trotzdem bieten Software-Firewalls einige sinnvolle Funktionen. So geben die meisten Programme ein optisches Feedback, wenn ein Programm versucht auf das Internet zuzugreifen. Ihr werdet dann gefragt, ob das Programm das immer darf, ob es das nur dieses eine mal darf, oder ob ihr generell den Internetzugriff verweigern möchtet. Die meisten Software-Firewalls benachrichtigen euch auch, wenn jemand von außerhalb auf eure Firewall trifft und ihr könnt dann auch die IP-Adresse des Gegenübers einsehen. In manchen Fällen könnt ihr sogar Hacker erwischen, die versuchen in euren PC einzudringen. Wenn ihr die IP-Adresse habt, könnt ihr einfach beim Provider nachfragen, wieso diese Adresse eure eigene anpingt.

Wenn also eure Firewall Warntöne von sich gibt und euch mit Popups bombardiert, öffnet einfach das Interface und schaut euch das Log an. Dort werden alle Aktivitäten gespeichert, die an eurer Firewall vorbei müssen, ob erlaubt, oder nicht erlaubt. Steht dort nun eine fremde IP-Adresse, könnt ihr sie über die Kommandozeile anpingen (wer nicht weiß, wie das geht, findet bei google zahlreiche Anleitungen) und somit den Provider rausbekommen.